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19.01.2021

Hilfe des Landes für Pflegeeinrichtungen bei Corona-Schnelltests wird gut angenommen

Die „Kriseneinheit des Landes für die Pflege- und Altenheime" hat seit ihrer Gründung vor rund drei Wochen bereits mehreren Dutzend Einrichtungen Hilfe für die Schnelltestung auf das Coronavirus vermitteln können. „Wir freuen uns, dass es bereits zu mehr als 70 Unterstützungseinsätzen gekommen ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Die so ermöglichten zusätzlichen PoC-Testungen sind ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des Landes, um die besonders vulnerable Personengruppe in den Einrichtungen bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen.“

Seit dem 23. Dezember 2020 unterstützen lokale Einheiten der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK) mit Ehrenamtlichen die Pflegeheime in Rheinland-Pfalz bei der Durchführung von PoC-Antigen-Schnelltests. Das Land hat dazu mit der Landesarbeitsgemeinschaft der HiK eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die den HiK eine schnelle Abrechnung dieser Hilfeleistung ermöglicht. Das Land geht in Vorleistung und rechnet dann mit den Pflegeheimen die Leistung ab, die ihrerseits einen Erstattungsanspruch bei den Pflegekassen geltend machen können. „Von diesem zusätzlichen Hilfsangebot wird rege Gebrauch gemacht“, bilanzierte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. So konnte die Zahl der Testungen in den Einrichtungen nochmals erhöht werden. Allein im Zeitraum vom 4. bis zum 10. Januar wurden in 314 Einrichtungen 26.342 Bewohnerinnen und Bewohner, 29.026 Mitarbeitende sowie 11.220 Besucherinnen und Besucher per Schnelltest auf eine Coronainfektion getestet.

Hintergrund:

Gemäß der Landesverordnung sind Pflegeeinrichtungen verpflichtet, Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner regelmäßig zu testen. Liegt in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt, müssen auch die Besucherinnen und Besucher getestet werden.

Quelle: msagd.rlp.de